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Dr. Paul Dahlke als Arzt

von Dr. med. Robert Goldmann

Paul Dahlke (1865-1928) zum 70. Todestag

Angelehnt an einen am 28. Februar 1998 im Buddhistischen Haus in Berlin-Frohnau gehaltenen Vortrag.


Paul Dahlke gilt als einer der schreibfreudigsten hom├Âopathischen ├ärzte um die Jahrhundertwende im deutschsprachigen Raum. Anl├Ąsslich seines 70. Todestages fasst der vorliegende Aufsatz seine weniger bekannten Zeitschriftenartikel zusammen.

Vor einigen Jahren erschien eine medizinhistorische Dissertation ├╝ber Leben und Werk von Dr. med. Paul Dahlke [1]. Im Literaturverzeichnis dieser Arbeit finden sich unter dem Titel Paul Dahlke Gesamtausgabe1) neben Dahlkes umfangreichem Schrifttum zum Buddhismus, zu dem er sich bekannte und den er in seinen Schriften einem breiten Publikum zu vermitteln suchte, lediglich die beiden medizinischen Werke Gesichtete Arzneimittellehre [7] und Heilkunde und Weltanschauung [8]. W├Ąhrend sich letzteres nur zu einem Teil mit der Hom├Âopathie befasst2), galt die Arzneimittellehre in den zwanziger Jahren als Standardwerk sowie als empfohlene Einf├╝hrung in die Materia medica f├╝r die Fortbildungskurse der Berliner ├ärzte-Schule f├╝r Hom├Âopathie3) und erlebte eine zweite Auflage.

Wie auch in anderen Arbeiten ├╝ber Dahlke [13,15] vermissen wir in der obengenannten Biobibliographie die von ihm ab 1891 bis kurz vor seinem Tod verfassten Zeitschriftenartikel, die er in einem Umfang von vielen hundert Seiten publiziert hat, zuerst in der "Zeitschrift des Berliner Vereins hom├Âopathischer ├ärzte", dann in der "Berliner hom├Âopathischen Zeitschrift", deren Herausgeber er von 1915-1917 war, und schlie├člich in der "Deutschen Zeitschrift f├╝r Hom├Âopathie", die als Folgeorgane einander abl├Âsten. Au├čerdem finden sich einige Kasuistiken in Villers "Archiv f├╝r Hom├Âopathie" [2].

Dahlke schildert im Anhang seiner Dissertation seinen Lebenslauf:

"Verfasser dieser Arbeit, Paul Wilhelm Eduard Dahlke, evangelischer Confession, wurde am 25. Jan. 1865 zu Osterode in Ost-Pr[eussen] geboren. Seine wissenschaftliche Vorbildung erhielt derselbe auf den Gymnasien zu Osnabr├╝ck, Hannover, Frankfurt a. M., welches letztere er am 16. M├Ąrz 1883 mit dem Zeugnis der Reife verliess. Im Sommersemester 1883 wurde er auf der hiesigen [Berliner] Universit├Ąt immatriculirt. Am 2. Juli 1885 bestand er das Tentamen physicum, am 10. M├Ąrz 1887 das Examen rigorosum.

W├Ąhrend seiner Studienzeit besuchte er die Vorlesungen, Kliniken und Curse folgender Herren: Bardeleben, du Bois-Reymond, Christiani, Eichler (V), Falk, Fr├Ąnzel, Fritsch, Gerhardt, Glan, Grunmach, Gusserow, Hartmann, Hirsch, Koch, Kossel, K├╝ster, Lewin, Lewinski, Leyden, Liebermann, Liebreich, Meyer, Rabl-R├╝ckhard, Schroeder (V), Schweigger, Sell, Virchow, Waldeyer, J. Wolff.

Allen diesen Herren, seinen hochverehrten Lehrern, spricht Verfasser hiermit seinen besten Dank aus." 4)

Dahlke erlebte also den Aufschwung von Schulmedizin und Hygiene im ausgehenden 19. Jahrhundert mit ihren Protagonisten Rudolf Virchow (1821-1902) und Robert Koch (1843-1910) und gestand der modernen Naturwissenschaft zwar "bewunderungsw├╝rdige Gr├Â├če" zu,5) sah jedoch fr├╝hzeitig auch ihre Grenzen: "Alles starrt in die Mikroskope und Reagensr├Âhrchen und l├Ąsst den Kranken links liegen".6)

├ťber seine hom├Âopathische Ausbildung erfahren wir weniger. Ma├čgebende Autoren waren f├╝r ihn neben Hahnemann vor allem C. v. B├Ânninghausen, C. Hering und E. A. Farrington.7) Jedenfalls legte er am 28. Januar 1890 das Dispensierexamen vor dem Berliner Verein hom├Âopathischer ├ärzte ab und wurde Mitglied des Vereins.8) Er lie├č sich als hom├Âopathischer Arzt in Berlin-Zehlendorf nieder,9) indem er die Praxis eines ├Ąlteren Kollegen ├╝bernahm. Um die Jahrhundertwende beteiligte er sich als Dozent an den hom├Âopathischen Ferienkursen f├╝r ├ärzte in der Berliner Poliklinik. Zu seinen Themen z├Ąhlten unter anderem die Mittelwahl und Arzneimittelbeziehungen.10) Mit Unterbrechungen durch zahlreiche ausgedehnte Fernreisen, zuerst in die S├╝dsee, nach Ostasien, und dann immer wieder nach Ceylon, praktizierte er ab 1924 im Buddhistischen Haus in Berlin-Frohnau, mit dem er das erste buddhistische Zentrum Europas begr├╝ndete.

Den Sitzungsberichten des Berliner Vereins hom├Âopathischer ├ärzte ist zu entnehmen, dass er auch an den 14-t├Ągigen Zusammenk├╝nften teilnahm und in diesem Kreis eine Reihe von Referaten, meist ├╝ber Arzneimittellehre, vortrug.11)

Neben recht erfolgreicher hom├Âopathischer Praxis und schriftstellerischer T├Ątigkeit f├╝hrte er in den Jahren 1923-1926 an sich selbst eine Reihe von Versuchen mit gepr├╝ften und ungepr├╝ften Arzneien durch, deren Ergebnisse allerdings nicht ver├Âffentlicht sind.12)

Er starb am 29. April 1928 in Frohnau an Herzversagen und wurde auf dem Gel├Ąnde des Buddhistischen Hauses an unbekannter Stelle beigesetzt, da er eine Grabst├Ątte f├╝r sich nicht w├╝nschte.

In seinen Zeitschriftenpublikationen lie├č Dahlke kaum ein f├╝r die Hom├Âopathie relevantes Kapitel aus: Philosophie und Geschichte der Hom├Âopathie, Anamneseerhebung, Arzneimittelpr├╝fung, Materia medica und Differentialdiagnose bei der Mittelwahl, Gabenlehre, Kasuistiken und klare Abgrenzung zur Schulmedizin wie auch zu obskuren "Neuerungen" auf dem Gebiet der Hom├Âopathie.

Seine Falldarstellungen bestechen durch die entwaffnende Offenheit, mit der er aufmerksam gute und weniger gute Verl├Ąufe verfolgt, und in denen er selbstsicher, doch unpr├Ątenti├Âs die M├Âglichkeiten der hom├Âopathischen Arzneitherapie auslotet. Unter den Kasuistiken finden sich zum Teil auch schwere F├Ąlle: ein Beispiel aus den "Kleinen therapeutischen Notizen", die er w├Ąhrend seiner hom├Âopathischen Anfangszeit ver├Âffentlichte, sei hier angef├╝hrt:

"Ein etwa 45 Jahre alter Postschaffner leidet an aus unbekannter Ursache entstandenen schweren epileptiformen Anf├Ąllen, t├Ąglich mehrmals auftretend, nicht immer mit Bewusstseinsverlust. In der Zwischenzeit gro├če Schw├Ąche, schwere Sprache, unsicherer Gang, stupides Aussehen und Benehmen, kann keinen Gedanken fassen. Dabei ein au├čerordentlich peinliches Gef├╝hl, als ob im Kopf alles lose w├Ąre und mit den Bewegungen des Kopfes hin und herfiele. Von allopathischer Seite ist die Diagnose auf organisches Hirnleiden, die Prognose letal gestellt worden. Lachesis 30. wird einige Tage ohne Erfolg gegeben. Baryt.carb. 30. macht sofort Besserung und heilt, mehrere Monate lang weitergegeben, den ganzen Zustand v├Âllig."13)

Beim Nachschlagen unter Baryta carbonica in Hahnemanns "Chronischen Krankheiten"14) finden wir tats├Ąchlich das richtungsweisende Symptom des "peinlichen Gef├╝hls" mit der "losen" Empfindung im Gehirn. Wir k├Ânnen annehmen, dass dieses Symptom Dahlke - nach erfolgloser Verschreibung des ersten Arzneimittels und nun unbeirrt von der schulmedizinischen Diagnose - zur heilenden Arznei f├╝hrt. Wie hier zeigt sich Dahlke in seinen Schriften als fundierter Arzneimittelkenner, der die Quellen der Materia medica studiert und dies bei einem gewissenhaft arbeitenden hom├Âopathischen Arzt gleichfalls voraussetzt. So warnt er angesichts zunehmender technischer Erleichterungen bei der Arzneimittelsuche in den Vorbemerkungen zu seinem "Repertorium" vor den Gefahren eben dieses "k├╝nstlichen Hilfsmittels bei der Arzneiwahl":

"Uns von heute, mit unserem ins ungeheuerliche angewachsenen Arzneimittelschatz ist ein Repertorium unerl├Ąsslich. Aber auch wir d├╝rfen nie vergessen, dass die lebendige F├╝hlung mit der Arznei doch wichtiger ist als das feinste Mosaik einzelner Symptome. Die Vorstellung, wie sie besonders in Laienkreisen herrscht, als ob zur Wahl des richtigen Mittels nichts weiter notwendig w├Ąre als nur eine m├Âglichst genaue Zusammenstellung der Einzelsymptome und ein geduldiges W├Ąlzen des Repertoriums, ist nicht richtig, oder zum mindesten nur sehr bedingt richtig. Das Repertorium ist kein Mechanismus, der das gesuchte Resultat auswirft wie die modernen Rechenmaschinen ihre Summen. Oft genug wird das Repertorium gerade den eifrigen Sucher entt├Ąuschen, indem es die leitenden Symptome des Falles ├╝ber mehrere Mittel zerstreut und den Frager ratlos stehen l├Ąsst. Um ein Repertorium nutzbringend gebrauchen zu k├Ânnen, muss man vorher die einzelnen Mittel eingehend durchgearbeitet und sich von ihrem Charakter ein Bild verschafft haben, das ├╝berall und immer wieder da auftaucht, wo eine Krankheit die entsprechenden T├Âne anschl├Ągt. Wie Krankheiten, so haben auch die Arzneien ihren Charakter, und ich glaube, dass die Kenntnis dieses Charakters stets die h├Âchste Kunst des arzneilichen Arztes sein wird."15)

Mit seinem Zeitgenossen Emil Schlegel (1852-1934), dem anderen bedeutenden hom├Âopathischen Arzt, der sich wie Dahlke schriftstellerisch f├╝r die Hom├Âopathie engagierte, setzt er sich sachlich-kritisch auseinander. Auf 15 Seiten rezensiert er dessen Werk "Religion der Arznei" und distanziert sich dabei klar von der Signaturenlehre.16)

Die interessanteste Leistung Dahlkes sind zweifellos die "Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre" und die "Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre", in welchen er in fiktivem sokratischem Zwiegespr├Ąch einen schulmedizinisch ausgebildeten Arzt durch einen erfahrenen Hom├Âopathen an die hom├Âopathische Denkweise heranf├╝hrt. In diesen Dialogen, als literarisches Genre der damaligen Zeit recht gel├Ąufig, legt Dahlke in weitausholender, poetischer Plauderei seine therapeutische Geisteshaltung dar. Er schreibt mit wortgewandter, assoziativer Leichtigkeit, in fl├╝ssigem Stil und bilderreicher Sprache, feuilletonistisch-unterhaltsam, eigensinnig und hintergr├╝ndig, oft mit einem Quentchen Selbstironie, wobei er sich bedenkenlos wiederholt. Wir treffen hier auf eine essayistische Schreibweise, die anheben und aufh├Âren kann, wann und wo immer sie will. Er betont die Genauigkeit der Symptomenerhebung, die Individualisierung des Krankheitsfalles und die dynamische Wirkung der Arznei, grenzt sich von der pathophysiologischen Organ-Medizin ab und hebt das Erfassen der Symptomen-Totalit├Ąt jenseits von klinischen Krankheitsbegriffen hervor. Im Zuge dieser essayistischen Schreibweise verzichtet Dahlke allerdings auf Quellenangaben.

In Nachrufen wurde Dahlke von den einen als "der gro├če hom├Âopathische Arzt im 1. Viertel unseres Jahrhunderts"17) gew├╝rdigt, von anderen als "Sonderling und Original"18) charakterisiert. O. Leeser, Rezensent von "Heilkunde und Weltanschauung", schrieb, dass sich hier "das Denken eines gro├čen Einsamen" mitteile.19) Von pers├Ânlichen Bekannten wurde ihm in seinen sp├Ąteren Lebensjahren "Starrheit" des Charakters und "Fanatismus" vorgeworfen.20) Im Gegensatz dazu tritt uns in seinen Schriften eine empathische, feinsinnige und tolerante Pers├Ânlichkeit gegen├╝ber, die allerdings an einmal gewonnenen Einsichten festh├Ąlt und sich klar von anderen Richtungen abgrenzt. Neue Erkenntnisse liefert uns Dahlke zwar nicht, er versteht es aber meisterhaft, dem Neuling die hom├Âopathische Denkweise nahezubringen und die Literatur der Klassiker zu vermitteln. F├╝r ihn z├Ąhlt der umsichtige Arzt, "ohne Pose". Er selbst formuliert es so: "In erster Linie kommt stets f├╝r den Arzt jeder Richtung, auch f├╝r den Hom├Âopathen, das Heilen. In zweiter Linie erst das System."21)

Als W├╝rdigung seien hier die von Dahlke in den genannten Zeitschriften publizierten Artikel vollst├Ąndig chronologisch aufgef├╝hrt:


Siglen22)

Archiv f├╝r Hom├Âopathie (Villers) (ACV) 1891-1899 Vol. 1-8 Dresden

Zeitschrift des Berliner Vereins Hom├Âopathischer ├ärzte (ZBV) 1882-1909 Vol. 1-28 Berlin

Berliner Hom├Âopathische Zeitschrift (ZBV) 1910-21 Vol. 29-38 Berlin

Deutsche Zeitschrift f├╝r Hom├Âopathie und deren Grenzgebiete (ZBV) 1922-44 Vol. 39-60 Berlin

AUFSÄTZE:

Antidote gegen die haupts├Ąchlichsten allopathischen Medicamente. ZBV 10 (1891) 79 - 85.

├ťber Elektrohom├Âopathie. ZBV 10 (1891) 148 - 159.

Hom├Âopathische Heilungen. ZBV 10 (1891) 204 - 234.

Hom├Âopathie in der Natur. ZBV 10 (1891) 333 - 344.

Einige Bemerkungen im Anschluss an Farringtons "Klinische Arzneimittellehre". ZBV 11 (1892) 55 - 64.

Therapeutisches. ZBV 11 (1892) 75 - 84 und 248 - 266 und 12 (1893) 51 - 56.

Korrelative Symptome. ZBV 13 (1894) 1 - 65.

├ťber das Konstante im Arzneibild. ZBV 13 (1894) 212 - 216.

Vis medicatrix naturae. ZBV 13 (1894) 441 - 444.

Kleine therapeutische Notizen. ZBV 14 (1895) 62 - 68.

Die Arzneigruppe der Metalle vom vergleichenden Standpunkt aus. ZBV 14 (1895) 89 - 125.

Nachruf auf Dr. Hermann Fischer. ZBV 14 (1895) 461 - 464.

Die Gem├╝thssymptome. ZBV 15 (1896) 457 - 548.

Einige Arzneimittel bei Angina pectoris. ZBV 16 (1897) 324 - 327.

Lose Bemerkungen zur Lehre von der Mittelwahl. ZBV 16 (1897) 327 - 330.

Darlegung der Prinzipien der Hom├Âopathie. ZBV 16 (1897) 333 - 339.

Sepia. Bearbeitung der Symptome nach Hering's Arzneimittellehre. ZBV 16 (1897) 500 - 507.

Klinische F├Ąlle. ACV 6 (1897) 107 - 110.

Krankengeschichten. ACV 7 (1898) 39 - 43.

Aconitum Napellus. Vergleichender Theil. ZBV 17 (1898) 53 - 64.

Zusammenstellung der bew├Ąhrtesten Zungensymptome. ZBV 17 (1898) 97 - 106.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre I. ZBV 17 (1898) 525 - 534.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre II. ZBV 18 (1899) 34 - 41.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre III. ZBV 18 (1899) 97 - 108.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre IV. ZBV 18 (1899) 185 - 198.

Einige Beispiele f├╝r das Krankenexamen. ZBV 18 (1899) 234 - 241.

Kurzer Auszug aus dem Buche des arabischen Schriftstellers Ebn Baithar. ZBV 18 (1899) 293 - 311.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre V. ZBV 18 (1899) 322 - 328.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre VI. ZBV 18 (1899) 386 - 400.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre VII. ZBV 18 (1899) 432 - 452.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre VIII. ZBV 19 (1900) 21 - 32.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre IX. ZBV 20 (1901) 24 - 35.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre X. ZBV 20 (1901) 113 - 122.

Tutti frutti. ZBV 20 (1901) 145 - 166.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XI. ZBV 20 (1901) 244 - 254.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XII. ZBV 21 (1902) 6 - 19.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XIII. ZBV 21 (1902) 133 - 162.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XIV. ZBV 21 (1902) 225 - 237.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XV. ZBV 21 (1902) 406 - 414.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XVI. ZBV 22 (1903) 56 - 64.

Bemerkungen ├╝ber Dr. Joussets Aufsatz "Die Grunds├Ątze der Therapie". ZBV 22 (1903) 90 - 98.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XVII. ZBV 22 (1903) 164 - 174.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XVIII. ZBV 22 (1903) 399 - 409.

Unterhaltungen ├╝ber Themata aus der Arzneimittellehre XIX. ZBV 23 (1904) 12 - 22.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre I. Chronische Schw├Ąche und Marasmus. ZBV 24 (1905) 5 - 15.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre II. Reaktionen. ZBV 24 (1905) 90 - 99.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre II. Reaktionen (Schluss). ZBV 24 (1905) 129 - 142.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre III. Chlorose. ZBV 24 (1905) 195 - 199. Herzsymptome. 199 - 204.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre IV. Herzsymptome (Fortsetzung). ZBV 24 (1905) 358 - 367.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre Herzsymptome (Fortsetzung). ZBV 25 (1906) 1 - 5. Nasenpolypen. 5 - 7.

Etwas ├╝ber "s├╝dliches Klima". ZBV 25 (1906) 185 - 193.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre V. Gicht. ZBV 25 (1906) 275 - 284.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre VII. Spinal-Neuralgie. ZBV 25 (1906) 392 - 397. Heiserkeit. 397 - 401.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre VIII. Husten. ZBV 26 (1907) 183 - 192.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre IX. Husten (Fortsetzung). ZBV 26 (1907) 233 - 241.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre X. Husten (Fortsetzung). ZBV 26 (1907) 330 - 338.

Streifz├╝ge durch die Arzneimittellehre XI. Husten (Fortsetzung). ZBV 27 (1908) 124 - 133.

Zur Kritik des Ähnlichkeitsgesetzes I. ZBV 31 (1912) 373 - 406.

Zur Kritik des Ähnlichkeitsgesetzes II. ZBV 31 (1912) 469 - 488.

Ueber Universalmedizin und einiges andere. ZBV 32 (1913) 290 - 303.

Naturphilosophische Studien. ZBV 33 (1914) 31 - 38.

Aus meinem Krankenjournal. ZBV 33 (1914) 184 - 197.

Exercitien f├╝r Anf├Ąnger. ZBV 34 (1915) 150 - 155.

Emil Schlegel: Paracelsus als Prophet. (Rezension.) ZBV 34 (1915) 155 - 156.

Pr├╝fung und Vergiftung. ZBV 34 (1915) 161 - 170 und 217 - 229.

Exercitien f├╝r Anf├Ąnger. ZBV 34 (1915) 246 - 251.

Einige Bemerkungen zur Ern├Ąhrungsfrage. ZBV 34 (1915) 252 - 261.

Die Wertung der Hom├Âopathie durch Privatdozent Dr. Weiss. (Mit Dr. Heinrich Meng.) ZBV 34 (1915) 265 - 275.

Von Redaktion zu Redaktion. Ein offener Sylvesterbrief. ZBV 34 (1915) 352 - 357. 1916. ZBV 35 (1916) 1 - 4.

Exercitien f├╝r Anf├Ąnger. ZBV 35 (1916) 48 - 62.

Gedanken ├╝ber Krankheit und Heilung. ZBV 35 (1916) 82 - 97.

Zusatz des Herausgebers zu: Die Aufgabe der Gaumenmandeln im Organismus. ZBV 35 (1916) 120 - 121.

Gedanken und Meinungen des Lazarettgehilfen Naumann. Hrsg. F. Erhard. (Rezension.) ZBV 35 (1916) 123 - 126.

Emil Schlegel: Religion der Arznei. (Rezension.) ZBV 35 (1916) 176 - 190.

Materia medica. ZBV 35 (1916) 264 - 269.

Zusatz des Herausgebers zu: Zeitgem├Ą├čes (Schluss). ZBV 35 (1916) 273 - 274.

Goethe als Kranker. ZBV 35 (1916) 274 - 277.

Kersting: Deutschland fletschere. (Rezension.) ZBV 35 (1916) 277 - 285.

Betrachtungen ├╝ber Dynamik und Mechanik. ZBV 36 (1917) 15 - 33.

Zwei F├Ąlle. ZBV 36 (1917) 82 - 85.

Ueber einige seltene Mittel. ZBV 36 (1917) 111 - 118.

Postscriptum des Herausgebers zu: Arzt und Gesetzbuch. ZBV 36 (1917) 153 - 154.

Einiges aus der "Seherin von Prevorst". ZBV 36 (1917) 154 - 157.

Ueber Doppelmittel. ZBV 36 (1917) 197 - 203.


Zu Emil Schlegels 75. Geburtstag. ZBV 44 (1927) 428 - 432.

Anmerkungen:
  1. Ahlemeier, 1991. 99 f.
  2. Dahlke, 1928 (b). 116-145.
  3. z. B. ZBV 44 (1927) 424.
  4. Dahlke, 1887. 32. Geboren im heutigen Ostr├│da und nicht in Berlin, wie im Nachruf [13, S. 230] angegeben.
  5. ZBV 22 (1903) 404.
  6. ZBV 20 (1901) 115.
  7. ZBV 14 (1895) 94. Mit dem ├ťbersetzer von Farringtons "Klinischer Arzneimittellehre", Hermann Fischer (1823-1895), war Dahlke pers├Ânlich bekannt und schrieb dessen Nachruf.
  8. ZBV 9 (1890) 171.
  9. Dahlke vertrat 1914 kurzfristig einen Kollegen in Goslar und wohnte 1915 (ev. auch praktizierend) zwischen seinen Reisen vor├╝bergehend in der Prinzregentenstra├če in Berlin-Wilmersdorf [1, S. 25 und S. 29]. Laut "Berliner Adressbuch" praktizierte er zumindest von 1920-1924 in der Lindenallee 17/19 [4], vermutlich auch schon vor der Jahrhundertwende unter dieser Adresse. Ab 1925 dann in Frohnau, Am Kaiserpark, Dahlke'sches Haus [4], das sp├Ąter in Buddhistisches Haus, Edelhofdamm 54, umbenannt wurde.
  10. Ank├╝ndigung f├╝r Oktober 1899 in: ZBV 18 (1899) 258 und 346; Ank├╝ndigung f├╝r M├Ąrz 1903 in: ZBV 22 (1903) 140.
  11. In den Sitzungsberichten finden sich zwischen Oktober 1897 und November 1898 folgende Vortragsthemen Dahlkes: die S├Ąuren, Aconit, Aloe, Aranea diadema, Aconit vergleichend, Argentum nitricum und ein Bericht ├╝ber eine Weltreise. Er sagte seine Mitarbeit an einer geplanten Arzneimittellehre f├╝r die Mittel Aconit, Aloe und Ambra zu, sprach sich aber gegen eine "neu zu schaffende" Arzneimittellehre aus. Da die S├Ąuren unter Acidum genannt sind, kann man annehmen, da├č er eine alphabetische Durcharbeitung im Zusammenhang mit der AML plante [ZBV 16 (1897) und 17 (1898)].
  12. Meng H: ZBV 45 (1928) 225. Jahre zuvor hatte Dahlke an einer Nachpr├╝fung von Silicea teilgenommen, deren Resultat in ZBV 12 (1893) 271 ff. publiziert ist.
  13. ZBV 14 (1895) 65 f.
  14. CK Band 2, Symptome 89 und 90, S. 249.
  15. Dahlke, 1928 (a). 5.
  16. ZBV 35 (1916) 190. An anderer Stelle bespricht er in einer Rezension Schlegels "Naturphilosophische Studien": ZBV 33 (1914) 31-38. Schlegel seinerseits hatte vorher auf Dahlkes Arbeit "Zur Kritik des ├ähnlichkeitsgesetzes" mit "Zur Begr├╝ndung des ├ähnlichkeitsgesetzes" in ZBV 32 (1913) 26-28 geantwortet. Beiden ging es vorrangig um die Sache der Hom├Âopathie, so ist der literarische Umgangston auch in Streitfragen durchweg respektvoll und wohlwollend. Sie waren sich zwar 1926 in Stuttgart begegnet, hatten offensichtlich aber keinen engeren pers├Ânlichen Kontakt [ZBV 44 (1927) 428].
  17. Schmeer, 1978. 10.
  18. Fritsche, 1982. 343.
  19. Leeser, 1928. 236.
  20. Schlo├č, 1925.
  21. ZBV 22 (1903) 57.
  22. Siglen nach [3]

Wir danken Herrn Dr. Robert Goldmann f├╝r die Genehmigung zur Ver├Âffentlichung!


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